Eisen-dem stärksten Element auf der Spur

Eisen-dem stärksten Element auf der Spur

„Mehrere Eisen im Feuer haben“ - dieser Ausdruck wird seit Jahrhunderten verwendet. Auch wir wissen, wie wichtig es ist, zum Thema Eisen immer ein gutes Backup zu haben.

Eisen ist das am meisten vorkommende Spurenelement im menschlichen Körper und ein Mangel zieht einige unangenehme Symptome mit sich. Doch beginnen wir erst einmal damit, was Eisen ist und was es in unserem Körper zu tun hat.

Die wichtigste Aufgabe von Eisen im Körper ist der Transport von Sauerstoff durch unsere Blutlaufbahn. Eisen bindet Sauerstoff, das wir über die Lunge aufgenommen haben an Hämoglobin (Blutfarbstoff) und transportiert es zu den Organen und Muskeln. Dort wird es in der Zelle für die Energiegewinnung genutzt. Dieser Vorgang erklärt auch, warum wir uns bei einem Eisenmangel z.B. müde und antriebslos fühlen. 

Wie entsteht ein Eisenmangel?

Bevor wir darauf eingehen, wie sich ein Mangel am lebenswichtigen Spurenelement auswirkt, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, wie ein Eisenmangel entsteht. Es gibt generell Personengruppen, welche eher Gefahr laufen, an einem Eisenmangel zu leiden als andere.

  • Frauen mit starker Monatsblutung: Eine sehr starke oder lang anhaltende Periode ist mit mehr Blutverlust und somit mehr Eisenverlust verbunden.
  • Schwangere Frauen: Etwa jede zweite Frau ist von einem Eisenmangel betroffen. Da sich das Blutvolumen erhöht, um die Plazenta und das Baby zu versorgen, erhöht sich der Eisenbedarf um etwa das Doppelte.
  • Ältere Menschen: Dies kann u.a. an der verminderten Aufnahmefähigkeit von Eisen über den Darm oder an einer unvorteilhaften Ernährungsweise liegen.
  • Sportler: Bei intensiver sportlicher Betätigung benötigt der Körper mehr Sauerstoff und Energie und damit auch mehr Eisen.
  • Des weiteren Personen mit unausgewogener Ernährungsweise, chronischen Erkrankungen oder starkem Übergewicht.

Welche Auswirkungen kann ein Eisenmangel haben?

Da Eisen eine so zentrale Rolle während vieler Stoffwechselprozesse in unserem Körper spielt, können die Folgen weitreichend und vielfältig sein. Der Körper versucht während einer Mangelsituation zunächst, den Zustand auszugleichen, indem er an bestehende Eisenreserven herantritt. Sind diese aufgebraucht, bedient er sich am Eisen, welches sich im Blut befindet, was zu einer sogenannten Anämie (Blutarmut) führen kann, da die Produktion von Hämoglobin behindert wird.

Erste Symptome eines Eisenmangels könne z.B. sein:

  • Müdigkeit und Leistungsabfall durch den fehlenden Sauerstoff
  • Blasse Haut durch die fehlenden roten Blutkörperchen
  • Schwindel und eine verringerte kognitive Leistung, wie Konzentrations- und Gedächtnisprobleme durch eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff
  • Brüchige Nägel und Haarausfall, da bei einem Eisenmangel zunächst lebenswichtige Organe mit Eisen versorgt werden, wodurch Haare und Fingernägel vernachlässigt werden.

Warum sollte man Eisen immer mit Vitamin C kombinieren?

Die gemeinsame Einnahme von Eisen mit Vitamin C wird deshalb empfohlen, weil Vitamin C die Aufnahme von Eisen im Körper verbessert. Dies ist damit begründet, dass Vitamin C die Umwandlung von Eisen in eine besser resorbierbare (aufnehmbare) Form (von Fe3+ in Fe2+) fördert. Außerdem bildet Vitamin C mit Eisen einen Komplex, der die Löslichkeit des Eisens verbessert und es dem Körper ermöglicht, das Eisen besser aufzunehmen.